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Breite Akzeptanz für Pflegeroboter

Sollen nicht jede Aufgabe übernehmen / Eher nicht Arzneimittel verabreichen / Beförderung und Umbetten werden befürwortet / Auch Ablehnung spürbar

Breite Akzeptanz für Pflegeroboter
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Bad Homburg. Fast jeder zweite Bürger bundes- und hessenweit (48/47 Prozent) würde Pflegeroboter zumindest als Unterstützung akzeptieren. Doch werden sie wiederum nicht für alle Aufgaben favorisiert, und 28 Prozent von 1.200 Bundesbürger, die im Auftrag der AOK Hessen befragt wurden, lehnen Pflegeroboter sogar unter allen Umständen ab.

Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Bezieherinnen und Bezieher von Pflegeleistungen bundesweit um 553.000 und damit auf 3,3 Millionen. Die Ausgaben wuchsen um 16,9 Prozent auf 35,5 Milliarden Euro. Die stetig steigende Bedeutung und die Vielzahl an Fragen, die sich Betroffene zu Recht stellen, bedarf einer fortlaufenden Diskussion über Ideen und Möglichkeiten, auch zu Fragen der Ethik und der Finanzierbarkeit. Die Gesundheitskasse wollte in diesem Zusammenhang wissen, inwieweit Pflegeroboter in der Bevölkerung heute angenommen werden würden.

Menschliches Antlitz unbedeutend

Die Bundesbürger können sich in erster Linie vorstellen, dass sie zukünftig körperlich schwere Arbeiten verrichten. Allerdings meinen 46 Prozent (und 43 Prozent der Hessen), dass der Pflegebedürftige selbst entscheiden sollte, ob sie oder er von einem Roboter oder einer Fachkraft gepflegt wird. Nur jeder Zehnte legt Wert darauf, dass sie menschlich aussehen. „Das Thema ist bei den Menschen angekommen und wird wie es scheint auch umfänglich reflektiert. Allerdings sind zwei widersprüchliche Befunde festzustellen: Eine breite Zustimmung, sofern die Aufgaben der Roboter begrenzt und überwacht werden, gleichzeitig aber auch eine strikte Ablehnung bei mehr als jedem Viertem“, meint Robert Ringer, verantwortlich für das Thema Pflege bei der AOK Hessen. Als Aufgaben infrage kämen die Patientenbeförderung im Rollstuhl (54/56 Prozent), das Umbetten (36/36 Prozent), die Unterstützung beim Essen (29/28 Prozent) und beim Toilettengang (26/23 Prozent). Interessanterweise wird die Kommunikation mit dem Patienten – die heute schon teilweise möglich ist – nur von 21 Prozent der Bundesbürger (16 Prozent der Hessen) befürwortet. Auch das Verabreichen von Arzneimitteln findet auffallend wenig Zustimmung (nur 15/18 Prozent). Offenbar wird es den elektrischen Hilfskräften noch nicht zugetraut, fehlerfrei zu arbeiten.

 

 

 

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