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Gedankensplitter
Bahriye Kaplan

Gedankensplitter

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Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben. Albert Einstein

Liebe Leser, liebe Leserin,

die Zeitschrift  „DEĞİŞİM RÜZGARI“   macht es möglich,  dass ich einige meiner  Gedankensplitter zum Thema Wandel und Zeit  heute mit Ihnen austauschen darf.  Als die Zeitschrift  „DEĞİŞİM RÜZGARI“   das erste Mal in meinen Händen lag und ich durchstöberte, war  ich im wahrsten Sinne des Wortes sehr berührt. Ich empfinde  persönlich „DEĞİŞİM RÜZGARI“   als eine  gelungene Kultursinfonie ganz besonderer Art.Eine Kultursinfonie welche die Vergangenheit und die Zukunft, im gleichen, wertschätzenden Maße  vertritt.  Eine Kultursenfonie, die nicht nur Einkänge vom Orient bis Okzident beinhaltet, sondern  weltumfassende Melodien in sich verherrlicht.. Ich sehe, dass der Knotenpunkt vom  Vergangenheit und vom Zukunft,  also die Gegenwart im “Wandel der Zeit”  für  einen bedeutsamen Stellenwert kanditiert.  Ein Knotenpunkt, dass gleichzeitig ein sehr wichtiger Ausgangspunkt, für viele Lebensbereiche darstellt. Das fühlt sich richtig gut an. Und das ist in sich und nach außen stimmig. Die sichtlich spürbare  Dynamik und Einsatzfreude  in “ hier und jetzt” erfreut  mein   ganzes Gemüt. Meine Gedanken tanzen vor Freude. Mein Herz ,  dass im Vierviertel- Takt schlägt winkt mir zu, im  Winde der Wandel   mit zu wirken.  Und in meinem tiefsten inneren , blinzelt mir  meine Seele  zufrieden zu…

Warum  “Gedankensplitter”?

Ein Samenkorn kann durch ein  kleines  Lichtlein, durch ein festes Glauben, gestärkt durch Vertrauen  auf  wundersame Weise zu keimen beginnen. Der Wille  zum Wachsen und Gedeihen  erfordert  dann Mut und Lebensfreude. Mutig ist  wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort handelt.   Am richtigen  Zeit und richtigen Ort handeln ist  auch die Mutter der Lebensfreude. Die Lebensfreude ist die treibende Kraft, welche uns zu unseren Lebensziel hin  steuert. Bis ein Samen Früchte trägt, will es gejät,  gerupft, geharkt, gepflegt, gepflügt, begossen und will angenommen werden. Vor allem braucht  es seine Zeit. Ein kleines Quantchen  LIEBE für die zarten  Pflänzchen beschert beim  Erntedankfest  viel. Dem zu Folge ist die Ruhefindung und innerer Frieden Ziel des wundervollen himmlischen Spiels.

Auch unsere Gedanken brauchen ihre Reifezeit. Fühlen sich  Gedanken geschmeichelt oder gar  gespöttelt, könnten sie anfangen zu hofieren. Je nach Wahrnehmung, entweder im Lumpentracht, im Samt- Robe  oder auch im Seidenbrokat Festgewand. Halt jeder in seiner Art und Weis und jedem wie er es verdient. “Die Gedanken  zu sticheln, kann die Menscheit nur  bereichern” sagte mal einst einer meiner  Ausbilder.  Als ich das erste Mal hörte und  ich ihn darauf mit ahnungslosen Blick anstarrte, fügte er hinzu: “Gedanken sind, wie eine  Medaille:  sie haben eine  Kehr- und eine verzückende Schokoladenseite.  Du hast die Wahl, welche Du dann nimmst.”

Bevor Vieles, das  sich wünscht ausgesprochen zu werden, oder gekehrt  wird unterm Teppich , machen wir  heute  einen  reinen Tisch.   Hierbei  anfallenden Gedankenkrümel  nenne ich  somit GEDANKENSPLITTER. Meiner  Empfindungen nach  ist dieser Begriff  treffender.

Verzeihen Sie mir bitte, …

Lieber Leser, liebe Leserin,

Was glauben Sie, könnte der Anlass sein, warum ich  mich bei Ihnen  entschuldige?  Schlechtes Gewissen? Termin versäumt?  Ich bin spät dran?  Ja.  Genau. Alle Punkte treffen  zu. Denn,  heute ist Redaktionsschluß für die Zeitschrift  „DEĞİŞİM RÜZGARI“.

Der Text  hätte schon längst fertig sein müssen.  Ich hätte  aus meinem Fotoarchiv die passenden Bilder, vorzeitig  sortieren sollen. Ich hätte mindestens zwei Tage vor Redaktionsschluß dieses Dokument  abschicken müssen. Es hätte alles, wie zum Beispiel die  technischen Voraussetzungen  usw.,  einfach  alles funktionieren müssen.  Die technischen Pannen hätten vermieden werden können, wenn ich einiges  im voraus geplant hätte ….   Die Liste  der Schuldzuweisungen und Eigenkritik  könnte noch  lang werden.  Da wir ja nicht gleich übertreiben wollen, langt die Aufzählung  mal fürs erste ;)

Erkennen Sie, dass ich mir selber mit Dauergedanken, einen künstlichen Druck ausübe? Wie  viele anderen  Zeitgenossen, macht mir der Zeitdruck  zu schaffen.  Ich leide unter einer  wenig optimalen  Zeitmanagement. Merken Sie,   dass ich mir deswegen sehr  große Vorwürfe mache?  Merken Sie auch, dass ich mir das Leben unnötig erschwere. Spüren Sie vielleicht auch, dass ich mich aus der  Verantwortung ziehen versuche? Auch wenn nicht explizit erwähnt, versuche ich das Problem  auf mein Umfeld und somit auf Andere  um zu wälzen.  Jetzt, seien Sie mal bitte ehrlich! Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor?  Kennen Sie das vielleicht aus Ihrem Alltag? Vielleicht in einem anderen Kontext. Wie zum Beispiel das Rauchen. Oder,   vielleicht kennen Sie jemand aus ihrem nahen Umfeld. Ein sehr ernst zu nehmendes Problem unserer Zeit. Jetzt,  über dieses Phönomen zu plaudern oder es gar ändern zu wollen, würde den Rahmen hier sprengen. Wenn Sie wünschen, können wir dieses Anliegen  in folgenden  Ausgaben unter dem Rubrik “Work-Life-Balance”  oder “Effektive Zeitmanagement” oder  allgemenin unter “Persönliche Veränderungsarbeit” gemeinsam unter die Lupe nehmen, und gemeinsam Lösungen erarbeiten.

Jetzt nehme ich den roten Faden wieder auf und wende mich  zurück zum Grund meiner Entschuldigung:

Da unsere Gedanken Zeit und Ruhe  brauchen, hätte ich in der Vorbereitungsphase  unserer Begegnung, sprich beim Vorbereiten und Verfassens  dieses Schreibens

ein wenig mehr Zeit und Ruhe für mich, einplanen dürfen.   Da  fällt mir einer meiner Lieblings- Geschichten ein, die ich fast in allen meinen Seminaren erzähle.

Bis die Seele nachkommt

Ein europäischer Biologe hatte für eine Himalaya –Expedition eine Gruppe indischer Träger angeheuert. Der Forscher war in großer Eile, denn er wollte schnell an sein Ziel kommen. Nachdem die Gruppe den ersten großen Pass überschritten hatte, erlaubte er ihnen eine kurze Rast. Nach einigen Minuten rief er aber wieder zum Aufbruch.

Die indischen Träger blieben aber einfach auf dem Boden sitzen, als hätten sie ihn gar nicht gehört. Sie schwiegen und ihr Blick war zu Boden gerichtet. Als der Forscher die Inder schärfer aufforderte weiterzugehen, schauten ihn einige von ihnen verwundert an. Schließlich sagte einer: “Wir können nicht weitergehen. Wir müssen warten, bis unsere Seelen nachgekommen sind.”

Verzeihen Sie mir bitte, İch hätte auf  das Ankommen meiner Seele warten dürfen….

Ich weiß nicht was Sie von einer Entschuldigung halten. Für mich ist es schön und befreiend. Und die Einsicht, die hinter einer Entschuldigung steckt,  kann schon manche Wunder bewirken.

Warum ist es wichtig  für  seine Gedanken, das heißt für sich selbst, immer wieder ein wenig mehr Zeit zu nehmen?

Mein Grund  hierfür  drückt sich in einem  bekannten Fünfzeiler aus, welches vom Talmud stammt:

Achte auf deine Gedanken, sie werden zu Worten.

Achte auf deine Worte, sie werden zu Handlungen.

Achte auf deine Handlungen, sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf deine  Gewohnheiten, sie werden zu Charaktereigenschaften.

Achte auf deinen Charakter, er wird dein Schicksal.

Sehen Sie, wie wir Innerhalb von nur fünf Zeilen von den Gedanken zum Schicksal  kommen? Haben Sie darüber  einmal nachgedacht, wie schnell das geht?  Glauben Sie mir, es lohnt sich.  Wollen  Sie erleben, wie dieser weise Fünfzeiler Sie  erfolgreich im Leben begleitet und immer  dazu bringt, Ihre Gedanken in Ruhe zu kontrollieren? Nehmen  Sie diese Wahrheit zu Ihrem geistigen Besitz. Beherzigen Sie bitte diese alte, viel erprobte Weisheit. Dieses  wertvolles  Allzweckinstrument  wird Ihnen immer wieder helfen. Da bin ich mir ganz sicher. In Zukunft werden wir  des öfteren, ganz bewusst auf diesen Fünfzeiler aus Talmud zu sprechen kommen. Eine Fünfzeiler, dass sich  als eine  altbewährte  Wahrheit, im Wandel der Zeit, galant und nachhaltig aufrecht erhalten hat.

Das Gute  zum Schluss

Der Schnelllebigkeit  und dem Alltagshektik  neckend,   lese ich meinen so eben fertig erstelltes Schreiben  mehrmals  durch. Ich  verändere hier und da. Füge ein bzw. entferne. Meine  Neigung zur Perfektionismus ist ja nicht neu.  Obwohl ich nicht ganz zufrieden bin, schließe ich  nun ab.  Deshalb bin ich um so glücklicher, dass ich endlich fertig bin.

Lieber Leser, liebe Leserin, Feedback ist  erwünscht

Als ich mein Werk überflog, hätte ich beinahe angefangen meine Gedanken selber zu kommentieren und zu kritisieren.  Da Feedback besonders erwünscht ist, freue ich mich jetzt schon auf Ihre Rückmeldungen.

herzliche Grüße

Bahriye Kaplan-Yel

Dozentin im Erwachsenenbildung

Kommunikationstrainerin

Business & Life-Coach

yel.b@gmx.de

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