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Wissenschaftler und Publizist(SIFATI)
Murat Mümtaz Gök

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Mehrsprachigkeit erweitert das Bewustsein und bewahrt den Geist

Sprache und Wortfindung ist für das Gehirn jedesmal eine Herausforderung. Es erfordert vom Geist eine komplexe Reaktion.

Diese Herausforderung beginnt schon bei 2 Sprachen.

İch selbst bin gebürtig mehrsprachig, Türkisch, Deutsch und Englisch, sowie das große Latinum erweitern schon seit einem halben Jahrhundert meine Lebenswelt und meinen Geist. İn meiner Eigenschaft als allgemein beeidigter und öffentlich bestellter Übersetzer und Dolmetscher für die türkische Sprache habe ich zudem Gelegenheit mehrere Sprachen aktiv in einem gesprochenen Umfeld simultan zu kommunizieren. Dabei kommt als besondere Herausforderung hinzu, dass Türkisch als agglutinierende Sprachfamilie in seiner Satzbildung dem Deutschen verschrenkt ist, was bedeutet, dass der Satzbau einfach ausgedrückt dem Deutschen umgekehrt ist. İch müsste also theoretisch einen deutschen Satz bis zum Ende anhören um ihn simultan zu übertragen. Doch weit gefehlt, da ich gebürtig mehrsprachig bin, kann ich Deutsch und Türkisch absolut zeitdeckend simultan übersetzen ohne mir einen Satz zu Ende anhören zum üssen. Das schult meine kognitiv sprachlichen Fähigkeiten und verwundert den einen oder anderen Anwesenden während der Sitzung. Türkisch ist eine eher mathematische, aber dabei sehr poetische Sprache. Türkisch ist sehr mathematisch. Es gibt keine Ausnahmen. Auch wenn Türkisch ein eigener Sprachstamm ist und keinen Ursprung als sich selbst hat und viele Turksprachen herausgebracht hat ist Sie in gewisser Weise mit dem Lateinischen vergleichbar. Was nicht ganz wundert, da vor Jahrtausenden ein türkischen Volk nach Süditalien ausgewandert ist, welches später als die Etrusker bezeichnet wurde und die römische Geschichte stark geprägt hat.

 

Mehrsprachigkeit bringt einige Vorteile, weit über das bloße internationale kommunizieren hinaus. Denn wer auch nur eine oder zwei fremde Sprachen spricht, ist in jedem ihren monolingualen Mitmenschen um einen Schritt voraus. Das bestätigen Erkenntnisse aus dem relativ neuen Feld der "Neurowissenschaft des Multilingualismus": Demnach profitieren schon Babys und Kleinkinder in ihrer Entwicklung vom Erwerb einer zweiten Sprache. Kinder und Jugendliche erlernen ohne größere Mühe weitere Sprachen, wenn sie schon eine Fremdsprache in petto haben.

Leichter fällt das Sprachenlernen allerdings denen, die schon sehr früh damit anfangen – am besten schon im Mutterleib. Neugeborene können bereits zwischen zwei Sprachen unterscheiden, wenn sie im Bauch ihrer Mutter mit den unterschiedlichen Tönen vertraut gemacht wurden.

Mehrsprachige Kinder sind oft aufmerksamer als ihre einsprachigen Altersgenossen. Zu diesem Ergebnis kamen kanadischer Forscher von der Concordia University in Montreal. Ihre Studie erschien im "Journal of Experimental Child Psychology".

Die Wissenschaftler untersuchten über 60 Zweijährige mit verschiedenen Sprach- und Intelligenztests. Insbesondere Aufgaben, bei denen die Aufmerksamkeit der Kinder abgelenkt wurde, lösten die bilingualen Kinder besser. "Wir haben herausgefunden, dass die kognitiven Vorteile der Zweisprachigkeit viel früher eintreten, als in vorangegangenen Studien beschrieben wurde", sagt Diane Poulin-Dubois, Professorin für Psychologie an der Concordia University.

Sprachregionen besser ausgebildet

Wie auch beim Training der Muskeln Muskeln gereizt und damit zum Wachstum und Selbsterhalt angeregt werden fördert die Mehrsprachigkeit die Gehirnareale. Mehrsprachige nutzen zwar dieselben Gehirnareale wie einsprachige Menschen. Tatsächlich sind die Sprachregionen bei multilingualen Menschen aber besser ausgebildet. Das trifft insbesondere auf den anterioren zingulären Kortex zu, einen Teil des Brocaschen Sprachzentrums in der Großhirnrinde.

Dieses Areal steuert unter anderem Entscheidungsprozesse. So nutzen mehrsprachige Menschen dieses Areal häufig, weil sie bei jedem Wort auswählen müssen, in welcher Sprache es gesprochen werden soll. Deswegen fällt es ihrem Gehirn auch leichter, sich zu entscheiden, ob es sich auf wichtige Informationen oder unwichtige Ablenkungsmanöver konzentrieren soll.

Diese hilft auch im Alter, wenn die grauen Zellen langsam schwächer feuern. Ein Team kanadischer Wissenschaftler um Ellen Bialystok von der York University fand heraus, dass bei Menschen, die mehrere Sprachen sprechen, Alzheimer im Durchschnitt erst fünf Jahre später diagnostiziert wird. Zudem zeigten die bi- oder multilingualen Probanden der Studie, die im Fachblatt "Neurology" veröffentlicht wurde, vier Jahre später Symptome der degenerativen Demenzerkrankung.

Um das Gehirn lebenslang fit zu halten, muss die Fremdsprache nicht in die Krippe gelegt werden. Das Lernen falle im höheren Alter nur schwerer, sagt Abutalebi. Grundvoraussetzung ist hier die Motivation laut Abutalebi.

İch für meinen Teil kann nur bestätigen, dass es sehr spannend ist Multilingual zu leben, da man mit der Sprache auch eine reiche Welt verschiedener Kulturen und Genüsse mitnimmt, die man versteht und lebt. Der Blick auf die Welt wird um 360 Grad erweitert, denn alles läuft gleichzeitig ab, man denkt und empfindet gleichzeitig doppelt, denn keine der Sprachen läßt sich einmal gelern wegblenden! İnteressant ist auch, dass man auch in seinen Empfindungen unterschiedliche Eindrücke hat, je nach Sprache und dem dazugehörigen kulturellen Sprachhabitat. Die Sprachen bringen unterschiedliche Denkansätze und Emotionen mit sich. Mät anderen Worten Man hat ein ganzes Parlament im Kopf!

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