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Giriş Tarihi : 04-05-2020 19:52

Verlässlichkeit und Mitgefühl in Pandemiezeiten

AOK Hessen sucht zum dritten Mal Geschichten über besondere Menschen

Verlässlichkeit und Mitgefühl in Pandemiezeiten

 

Bad Homburg. Die AOK Hessen sucht erneut Menschen in der ambulanten und stationären Pflege, die tagtäglich mit Verlässlichkeit und Mitgefühl ihren Beruf ausüben. Die Wahl wird auf Basis von eingereichten Geschichten getroffen. Teilnehmen können Pflegebedürftige, nahestehende Personen, aber auch Kolleginnen und Kollegen aus dem Pflegedienst oder dem Pflegeheim.

 

„Mit unserem Empathie-Award wollen wir einen Berufsstand würdigen, der einen entscheidenden gesellschaftlichen Beitrag leistet, erst recht während der Coronakrise und den damit verbundenen außergewöhnlichen Belastungen“, meint Ralf Metzger, verantwortlich für Politik und Kommunikation bei der AOK Hessen. Nichts sei persönlicher als Pflege, nirgendwo komme man seinen Mitmenschen so nahe. Nominiert werden können professionell tätige Pflegekräfte. Die ausgelobten Preise haben einen Gesamtwert von 6.000 Euro. Unter allen Personen, die eine Geschichte einreichen werden zusätzlich Gutscheine für regionale Bioläden verlost im Wert von je 100 Euro.

 

Pflegen mit Gefühl

Per E-Mail oder postalisch kann die anschauliche Beschreibung einer konkreten Pflegesituation – möglichst aus den vergangenen Monaten – dargestellt werden. Dabei soll eine bestimmte Pflegefachkraft eine wichtige, positive Rolle spielen. Im ersten Schritt sollte auf Namensnennungen von Dritten verzichtet werden, auch Pflegedienste sollten unerwähnt bleiben. Selbstverständlich können auch Pflegebedürftige selbst von ihren Erlebnissen berichten. „Professionalität und Handwerk vertragen sich durchaus mit sozialer Wärme und authentischer Herzlichkeit“, meint Metzger. Einsendeschluss ist der 1. November.

 

 

Teilnahme-Optionen:

Per E-Mail an empathie@he.aok.de oder postalisch an AOK Hessen, Pressestelle, Basler Straße 2, 61352 Bad Homburg. Mehr Informationen sind zu finden unter: empathie.hessen.aok.de

 

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Wenn das Hirn erschüttert ist

AOK Hessen: Vor allem Kinder unter 16 Jahren betroffen

 

Bad Homburg. Eine Gehirnerschütterung muss nicht nur beim Mannschaftssport passieren, sondern auch im Haushalt oder nach einem Sturz vom Rad. Es handelt sich um die leichteste Form eines Schädel-Hirn-Traumas und geht typischerweise einher mit kurzer Bewusstlosigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Gedächtnislücken. Manchmal machen sich die Symptome erst nach Stunden bemerkbar. Vor allem Kinder sind betroffen.

 

Schlägt der Kopf mit großer Geschwindigkeit auf einen harten Gegenstand, prallt das in einer Flüssigkeit schwimmende Gehirn auf den Schädelknochen, wodurch es zu einer kurzzeitigen Funktionsstörung des Hirns kommen kann. Nach Angaben des Kindernetzwerks Deutschland e. V. erleiden in Deutschland jährlich 200.000 Menschen ein Schädel-Hirn-Trauma, rund ein Drittel davon sind Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. In bestimmten Altersstufen ist das Risiko besonders hoch, darauf weist die AOK Hessen hin: So kommt es in den ersten beiden Lebensjahren häufiger zu Stürzen, weil das Körpergewicht in diesem Alter noch ungünstig verteilt ist und kleinere Kinder schnell mit dem Kopf aufschlagen. Ein höheres Risiko haben außerdem Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren, da sie meist vielen Freizeitaktivitäten und riskanteren Sportarten nachgehen und generell mehr unterwegs sind. Wobei das in Pandemiezeiten wohl nicht so stark ausgeprägt sein dürfte.

 

Einfach ruhig liegen bleiben

Zu den klassischen Anzeichen einer Gehirnerschütterung wie kurzzeitige Bewusstlosigkeit, einige Sekunden bis zu wenigen Minuten, Erbrechen und Gedächtnislücken können auch weitere kommen, etwa Teilnahmslosigkeit, Kreislaufversagen oder unkontrollierte Bewegungen. Bis der Rettungsdienst kommt, sollten Betroffene mit erhöhtem Oberkörper gelagert und nicht allein gelassen werden. Vor allem bei kleinen Kindern können diese Symptome auch erst nach mehr als sechs Stunden auftreten. Sie sollten daher in den ersten zwölf Stunden nach dem Unfall genau beobachtet werden. Nach einer Gehirnerschütterung ist es vor allem wichtig, sich zu schonen. Manchmal empfiehlt der Arzt oder die Ärztin auch ein paar Tage Bettruhe. Nach ärztlicher Rücksprache empfiehlt sich die Einnahme von Medikamenten gegen Kopfschmerzen oder Übelkeit. Meist klingt eine Gehirnerschütterung innerhalb von wenigen Tagen bis Wochen ohne Folgeschäden ab. Manchmal können die Beschwerden aber über einen längeren Zeitraum hinweg anhalten, sie werden jedoch nur selten chronisch.